Neuster Einsatz


Rund um die Feuerwehr

Neuestes Fahrzeug

Jugendfeuerwehr

Alters- und Ehrenabteilung

02.12.2017

Sonderausbildung

Umgang mit der Motorsäge und Arbeiten mit dem Baumbiegesimulator


Truppmannausbildung erfolgreich beendet

Vom 02.11. bis zum 11.11.2017 konnten Sieben junge Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof ihre Grundausbildung, mit dem letzten Teil der Ausbildung erfolgreich beenden.

Das vierte und letzte Modul der Ausbildung beinhaltet die Grundtätigkeiten und die Einheiten im technischen Hilfeleistungseinsatz, nach Feuerwehrdienstvorschrift 1 und 3. Zu den Theoriestunden kamen praktische Übungen, wie zum Beispiel das Anheben und Bewegen von Lasten, die Absicherung der Einsatzstelle und die technische Rettung bei Verkehrsunfällen. Nach 35h Lehrgangsdauer wurde das Modul 4 mit einer praktischen, theoretischen und mündlichen Prüfung erfolgreich von allen Teilnehmern abgeschlossen.

Die sieben Feuerwehrleute beendeten damit die 3 Jährige Grundausbildung im freiwilligen Feuerwehrdienst. Insgesamt investierte jeder der jungen Kameraden 250h seiner Freizeit in die Aus- und Fortbildung. Während dieser Zeit wurde auch die Sprechfunker- und Atemschutzausbildung an der Kreisfeuerwehrzentrale absolviert.

Foto von Links: Erik Schiermeyer, Daniel Wördemann, Leon Göke, Christian Bökamp, Marcel Horenkamp, Jan Sindermann und Simon Spieker

Bericht und Foto, TK/FW Hövelhof


Malteser Hilfsdienst und Feuerwehr Hövelhof proben Ernstfall. Großübung in der Moosheide: Unfall mit vielen Verletzten.

Hövelhof: Nebel liegt über der Moosheide, als gegen 10.20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall passiert: Auf der Moosheider Straße prallt ein mit rund 40 Personen besetzter Bus frontal mit einem Kleinwagen zusammen. Die Malteser üben den Ernstfall.

In dem Suzuki Alto werden drei junge Männer eingeklemmt. Zufällig kommen Einsatzkräfte der Malteser aus den Kreisen Paderborn und Unna an der Unfallstelle vorbei. Bei dem Szenario handelt es sich um die Großübung des Malteser Hilfsdienst »Janus 2017«. »Die beiden Einsatzgruppen wurden über das eigentliche Szenario im Unklaren gelassen. Sie befinden sich auf der Fahrt zu einem Chemieunternehmen, aus dem eine Giftstoffwolke ausgetreten ist. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sie die örtliche Feuerwehr bei der Evakuierung einer Ortschaft unterstützen. Dann kommen sie zufällig an die Unfallstelle«, erläutert Nils Brandes, Leitung Einsatzdienste des Diözesanverbandes.

Für die Einsatzkräfte galt es, sich statt des ursprünglichen Einsatzbefehls auf das neue (Übungs-)Szenario einzustellen. »Den Schrecken konnte man den Kräften ansehen«, ist für Nils Brandes das Überraschungsmoment aufgegangen. Die Lageerkundung ergab, dass sich 39 Personen in dem Bus befinden. Die Insassen haben unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten. Außerdem wurden in dem Pkw drei Insassen eingeklemmt. Insgesamt konnten fünf Schwerstverletzte erkundet werden. »Oberstes Augenmerk gilt der Priorisierung der Verletzten. Wer muss schnell versorgt werden, wer ist nur leichter verletzt oder unverletzt?«, erläutert Nils Brandes. Notärzte und Sanitäter kümmern sich um die Verletzten. Parallel zu den Erste Hilfe-Maßnahmen werden eine Patientensammelstelle eingerichtet sowie ein Zelt für die Registrierung der Personen aufgestellt. Außerdem wird die Feuerwehr alarmiert, um eine technische Rettung aus dem Kleinwagen einzuleiten.

Mit 13 Einsatzkräften rückte die Hövelhofer Feuerwehr an und befreite die drei Schwerverletzten nach und nach. Mit schwerem technischem Gerät schafften sich die Retter einen Zugang zum Pkw. In Absprache mit den Notärzten wurde entschieden, dass zwei Verletzte Pkw-Insassen durch die Heckklappe befreit wurden. Jeder Verletztendarsteller war mit einem Smartphone ausgestattet, über das er alle drei bis sieben Minuten eine Situationsabfrage erhielt. So wurde ermittelt, ob die medizinische Versorgung bereits angelaufen ist oder ob die Betreuung funktioniert.

Im Anschluss folgte eine Abschlussbesprechung am Schützen- und Bürgerhaus in Hövelhof, wo die Malteser-Feldküche für die Verpflegung sorgte. Die Auswertung erfolgt über das Institut für Gefahrenabwehr aus St. Augustin.

Foto und Bericht: Westfälisches Volksblatt, Axel Langer


Soforthilfe-Set "Flutbox"

Am Montag konnte Peter Hils, Gerätewart der Feuerwehr Hövelhof, von Frau Verena Osawaru (Geschäftsstellenleiterin der Provinzial), ein Soforthilfe-Set „Flutbox“ für Hochwasserlagen in Empfang nehmen.

Neben einer Tauchpumpe mit einer Leistung von 200 l/min umfasst das Set einen Tragekorb, 12m C-Schlauch und einen Personenschutzschalter. Die “Flutbox“ ist autark einsetzbar, besonders zum Entwässern von Kellern, erläutert der Leiter der Feuerwehr Peter Kesselmeier.

Bericht: Tim Kesselmeier, FW Hövelhof

Foto: Melanie Wallesch

von Links: Peter Kesselmeier, Verena Osawaru, Peter Hils

Truppmann-Ausbildung Modul 1 und 2 in Hövelhof

Am Samstag, den 08.04.2017, haben 5 junge Frauen und 24 junge Männer aus den  Wehren Delbrück und Hövelhof die Prüfung zum Truppmann Modul 1+2 in Hövelhof erfolgreich bestanden.

Aus Hövelhof haben Lea Kesselmeier, Pia Schiermeyer, Fabian Sander und Justus Schneider mit sehr guten Ergebnissen teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch dazu!!

Ein herzliches Dankeschön an Dirk Meier, der seit Jahren die  Modulausbildung in Hövelhof eindrucksvoll organisiert und leitet und an alle 27 Ausbilder aus Hövelhof, die ihr geballtes Fachwissen an die jungen Kameradinnen und Kameraden weitervermittelt haben.

Ohne Euer Engagement und Eure Mithilfe wäre so eine qualitativ hochwertige Standortausbildung nicht möglich.

Vielen Dank für die Unterstützung!!!


Einstimmig für Kesselmeier

Kontinuität an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof: Der Rat der Sennegemeinde hat beschlossen, auch für die kommenden sechs Jahre auf Gemeindebrandinspektor Peter Kesselmeier als Leiter der Wehr zu setzen. Der bei den Kameraden und im Rathaus geschätzte Kesselmeier steht bereits seit dem 1. Juni 1999 an der Spitze der Brandbekämpfer.

Zuvor war die Feuerwehr entsprechend der vorgeschriebenen Regularien durch Bürgermeister und Kreisbrandmeister angehört worden. Dabei wurde die ungeteilte Rückendeckung für den beliebten Feuerwehrchef deutlich: einstimmig sprachen sich die Kameradinnen und Kameraden für den 52-Jährigen Diplom-Ingenieur bei der Firma Miele aus.

Auch der Haupt- und Finanzausschuss stimmte anschließend dem Vorschlag zu und so beschloss der Gemeinderat einstimmig, Kesselmeier als Gemeindebrandinspektor unter gleichzeitiger Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit als Ehrenbeamter mit Wirkung vom 1. März für weitere sechs Jahre zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr zu bestellen.

Bürgermeister Berens lobte, Kesselmeier habe in den vergangenen Jahren "herausragende Arbeit" geleistet, neben seiner Tätigkeit als Chef der Rettungskräfte unter anderem auch bei der Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes. "Ich bin glücklich, Sie an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr zu haben", sagte Berens und bescheinigte Kesselmeier eine hohe Motivationsfähigkeit, ein harmonisches Verhältnis auch mit Rat und Verwaltung sowie einen hervorragenden Sachverstand. All das werde auch in Zukunft benötigt, unter anderem um die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses erfolgreich durchführen zu können.

Kesselmeier dankte dem Rat für das Vertrauen: "Ich freue mich, weiter für unser starkes Team der Freiwilligen Feuerwehr arbeiten zu können und diese verantwortungsvolle Aufgabe auszuführen."

Foto und Bericht: Gemeinde Hövelhof


Neue Fahrzeughalle für Hövelhofer Feuerwehr wird 2019 gebaut

Hövelhof. 280 Einsätze im vergangenen Jahr "sind eine ganz schöne Hausnummer im Ehrenamt" zollte Vizekreisbrandmeister Christoph Müller den 104 aktiven Einsatzkräften der Sennewehr Respekt für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr.

85 Feuerwehrmänner, sieben Frauen, sechs Fachberater sowie sechs Notfallbetreuer gehören zum Team der Hövelhofer Feuerwehr. Das Durchschnittsalter liegt bei 36 Jahren. Dazu kommen 21 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 33 Angehörige in der Ehrenabteilung.

Die Aktiven rückten im vergangenen Jahr zu 39 Brandeinsätzen und 98 Hilfeleistungen aus. Mehrfach wurden die Kräfte auch zu Tierrettungen gerufen. So versorgten sie die Senner Pferde mit Wasser, fingen giftige Skorpione und Schlagen ein und kümmerten sich auch um Wellensittiche. An manchen Tagen, so Schriftführer Sebastian Lienen, rückten die Kräfte bis zu vier Mal aus. 85 Mal lautete das Alarmstichwort "Menschen in Notlage". Die A 33 bescherte der Wehr 13 Einsätze.

Die 24 Mitglieder der First Responder versorgten im vergangenen Jahr 100 Personen notfallmedizinisch. Sie waren im Durchschnitt 4,3 Minuten vor dem Rettungswagen oder dem Notarzteinsatzfahrzeug der Nachbarkommunen an der Einsatzstelle und konnten dadurch das so genannte therapiefreie Intervall signifikant verkürzen. Seit Gründung der First Responder im Jahr 2004 wurden bereits mehr als 400 Patienten betreut.

14 Mal waren die 14 Mitglieder der Fachgruppe Information und Kommunikation (IuK) im Einsatz.

40 Lehrgänge und Ausbildungen am Standort und der Kreisfeierwehrzentrale sowie 25 Lehrgänge am Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster trieben die Summe der Einsatz- und Ausbildungsstunden nach oben. Zum Jahresende standen mehr als 22.000 Stunden Dienst am Nächsten in den Büchern.

Bürgermeister Michael Berens lobte das Engagement der Freiwilligen "für die anderen", "mit den anderen" und "für Hövelhof". Die Feuerwehrleute nannte er "Mutmacher für die Gesellschaft". Das Ehrenamt bezeichnete er als Grundsäule der Gesellschaft.

Berens freute sich darüber, dass viele junge Feuerwehrleute ein Häuschen im neuen Baugebiet "Philippers Feld" an der Staumühler Straße bauen wollen. "Das Gebiet könnte auch Feuerwehrfeld heißen", fügte er hinzu.

Die gute Tagesverfügbarkeit der Hövelhofer Wehr liegt auch an den vielen Arbeitsplätzen in der Gemeinde und der Bereitschaft der Arbeitgeber, die Mitarbeiter für Einsätze freizustellen.

Für das laufende Jahr kündigte er die Beschaffung eines neuen Einsatzleitfahrzeugs an. Auch sollen in den kommenden Monaten 50 provisorische Parkplätze mit zwei Zufahrten neben dem Gerätehaus entstehen. Spätestens 2019 soll auch mit dem Bau einer Erweiterung des Gerätehauses für die Großfahrzeuge begonnen werden.

Landrat Manfred Müller dankte den Einsatzkräften für deren hohes Maß an Engagement, das er als einen Beitrag zum sicheren Leben im Kreis wertete. Auch lobte er die gute Nachwuchsarbeit in Hövehof.

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins berichteten Vorsitzender Ralf Dirks und Schriftführer Sebastian Lienen, dass im vergangenen Jahr durch Spenden das alte Löschfahrzeug (LF 8) restauriert wurde. Außerdem beschaffte der Förderverein durch Spenden drei Übungspuppen.

In diesem Jahr investiert der Förderverein 15.000 Euro. Größere Beiträge sind für Jugendfeuerwehr, die Aus- und Fortbildung sowie die Ausstattung des Gerätehauses bestimmt. Udo Plaßhenrich, Lothar Marxcord und Michael Kesselmeier wurden einstimmig in den Beirat des Fördervereins gewählt.

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Bericht: Ralph Meyer
Foto: Marc Köppelmann

Befördert wurden bei der Jahreshauptversammlung zur Feuerwehrfrau: Lea Kesselmeier; zum Oberfeuerwehrmann: Andre Pöhler, Joachim Thiele, Thomas Wiethoff und Noel Förster; zum Unterbrandmeister: Kevin Wiethoff; zum Brandmeister: Daniel Güthoff; zu Oberbrandmeistern: Tim kesselmeier und Patrick Falkenrich, zum Hauptbrandmeister: Dietmar Röring und zum Brandinspektor: Sebastian Lienen

Realbrandausbildung Graf York

Am 17.12 besuchten 7 Kameraden der Feuerwehr Hövelhof bereits zum 5. Termin das BOS Trainingszentrum Graf York am Möhnesee.

Aufbauend auf den Inhalten des Atemschutzgeräteträgerlehrgangs und Fortbildungen am Standort, wurden der richtige Umgang mit dem Hohlstrahlrohr und Vorgehensweisen im Innenangriff trainiert. Die Teilnehmer durchliefen dafür insgesamt drei Übungsdurchgänge in einer feststoffbefeuerten Realbrandausbildungsanlage. Anschließend wurde die Entrauchung mittels Hochleistungslüftern und hydraulischer Ventilation demonstriert.

Das vierköpfige Trainerteam zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Kameraden.


Notfallrucksack und persönliche Schutzausrüstungen übergeben

Im Rahmen des Jahresabschlusses 2016 der Freiwilligen Feuerwehr Hövelhof (FFW) wurden der First responder-Gruppe (FR) ein neuer ausgerüsteter Notfallrucksack sowie acht Sätze zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin e. V. (AGN) übergeben. Die Anschaffung ist eine Konsequenz aus den gemeinsamen Erfahrungen im Einsatz bei dem Massenfall von Verletzten auf der BAB 33 der letzten Neujahrsnacht, bei dem über 30 Patienten durch Rettungsdienste und Feuerwehren notfallmedizinisch zu versorgen waren (s. hierzu auch www.agn-online.de).

Im Notfallrucksack sind u. a. magnetische LED-Leuchten verstaut, die an Leitplanken oder Fahrzeugen zur Ausleuchtung der Einsatzstelle angebracht werden können. Die PSA beinhaltet neben Einmalhandschuhen und einer Kleiderschere überwiegend Verbandmittel und Material zur raschen Stillung starker Blutungen und kann am Mann mitgetragen werden, so dass gerade bei langgezogenen und primär unübersichtlichen Einsatzstellen eine rasche individuelle Patientenversorgung mit wenig Personal und Material rasch begonnen werden kann.

Untergebracht werden die neuen Materialien auf den zur Verfügung stehenden Einsatzfahrzeugen der FR-Gruppe am Feuerwehrgerätehaus und der Notarztwache in Hövelhof.

Für weitere Informationen und Fragen zu den Themenbereichen PSA und Traumaerstversorgung stehen die Vorstandsmitglieder der AGN e. V. M. Gröbe (m.groebe@agn-online.de) sowie M. Arp (m.arp@agn-online.de) per e-Mail oder unter der Rufnummer (05257) 934163 gerne auch persönlich zur Verfügung. Foto (T. Kesselmeier; von links nach rechts): E. Schiermeyer (FR FFW), M. Hagel (Stellv. Leiter FR FFW), Dr. Dr. G. Schneider (Ärztlicher Leiter FR FFW und Vorstandsmitglied AGN) und M. Arp (FR FFW und Vorstandsmitglied AGN).


07.11.2016

Feuerwehr mit neuem Erscheinungsbild

Wie vielen bekannt sein dürfte, beschränken sich die Einsätze der Feuerwehr nicht mehr nur auf die Brandbekämpfung allein.

Das Einsatzspektrum hat sich in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt.

Das erhöte Einsatzaufkommen im öffentlichen Verkehrsraum birgt auch zusätzliche Gefahren durch den laufenden Straßenverkehr.

Um diesen Risiken Rechnung  zu tragen investiert die Freiwillige Feuerwehr Hövelhof nun in die Sicherheit ihrer Feuerwehrkameraden und hat ihre Einsatzfahrzeuge mit einer auffälligen Heck- Warn-Beklebung in rot/gelb versehen.  Dieses neue Erscheinungsbild der Hövelhofer Einsatzfahrzeuge dient nicht nur der Sicherheit der Einsatzkräfte sondern auch der übrigen Verkehrsteilnehmer, da die Erkennbarkeit bei Tag und bei Nacht deutlich erhöht wird.

Die Arbeiten wurden durch die Fa. Neumann aus Delbrück durchgeführt.

Foto und Bericht, Feuerwehr Hövelhof


20.09.2016

Neues altes Löschfahrzeug: LF8

In diesem Jahr wird die Freiwillige Feuerwehr Hövelhof 85 Jahre alt. Dazu hat sie vom Förderverein ein besonderes Geschenk erhalten: Ein Löschfahrzeug (LF), das die Sennewehr vor 50 Jahren in Dienst gestellt hatte. Komplett restauriert und in neuem Lack wird der alte Mercedes 710 auch in Zukunft wertvolle Dienste leisten. Als Schaustück soll das LF helfen, junge Menschen für den Dienst in der Feuerwehr zu interessieren.

Am 7. Dezember 1966 übernahm der frühere Wehrführer Johannes Kesselmeier von Bürgermeister Josef Förster die Schlüssel für den damals brandneuen Mercedes als fünftes motorisiertes Fahrzeug der Sennewehr. "Opa stellte das Fahrzeug damals in Dienst", berichtet der heutige Wehrführer Peter Kesselmeier bei der erneuten Übergabe des restaurierten Fahrzeugs.

Viele Einsatzkräfte und Mitglieder der Ehrenabteilung haben bis 1989 ihr Feuerwehrhandwerk auf dem LF 8 gelernt. "Es war ein begehrtes Fahrzeug, denn es konnte mit dem Führerschein der Klasse 3 gefahren werden", sagt Kesselmeier. Waren es damals 30 Feuerwehrleute, die zu einem Bauernhofbrand ausrückten, so zählt die Sennewehr heute mehr als 100 Einsatzkräfte. Dazu kommen noch 22 Nachwuchslöscher in der Jugendfeuerwehr, 27 Mitglieder der Ehrenabteilung und sechs Notfallseelsorger. "Es hat sich viel getan in 85 Jahren", so Kesselmeiers Fazit.

1989 wurde das LF verkauft - an die Werksfeuerwehr der Hövelhofer Fima Zewawell (heute: DS Smith Packaging), berichtet Ralf Dirks, Vorsitzender des Fördervereins. Zuvor wurde ein tränenreicher Abschied gefeiert. Auf der letzten Fahrt, bei der Rückkehr vom Leistungswettbewerb aus Ahden, wehten schwarze Krawatten vom Aufbau, weiß Michael Kesselmeier, der sich künftig um den Oldtimer kümmern wird.

Bei Zewawell genoss das Fahrzeug seinen Ruhestand, bis es auch dort nicht mehr gebraucht wurde. Und so entschlossen sich Werksleiter Reinhold Brunnert und sein Chef Ulrich Metzger, das Fahrzeug an die Feuerwehr zurückzugeben. Damit der Oldtimer wieder strahlen konnte, ging er zur Kur bei Günter Krukenmeier, der 350 Arbeitsstunden aufwendete, um den Oldtimer auf Vordermann zu bringen. Weitere 50 Stunden wurden ehrenamtlich geleistet, um die Restarbeiten zu erledigen. "Teilweise ist sogar noch die Originalbeladung vorhanden", weiß Thomas Westhof, Vizevorsitzender des Fördervereins.

Unterstützt wurde die Restaurierung dieses "sehr ungewöhnlichen Projektes" von der Sparkassenstiftung mit 3.000 Euro, wie Stiftungsvorstand Hubert Böddeker erläutert.

Bürgermeister Michael Berens sieht das neue, alte Fahrzeug als "Klammer zwischen Tradition und Moderne" an. Er lobte das Engagement der Feuerwehr, die in 85 Jahren vielen Vereinen vorgemacht habe, was mit Eigeninitiative zu schaffen ist.

Im kommenden Jahr wird die Feuerwehr ein neues Einsatzleitfahrzeug erhalten. Zurzeit laufen bereits die Planungen für zusätzliche Parkplätze der Einsatzkräfte hinter dem Gerätehaus, so Berens, denn die Grundstücksverhandlungen sind abgeschlossen. Außerdem soll mehr Platz für Großfahrzeuge im Gerätehaus geschaffen werden. Ferner steht die Modernisierung der Sanitär- und Umkleidebereiche an, so der Bürgermeister. Der Öffentlichkeit soll der feuerrote Oldtimer während des Hövelmarktes vom 30. September bis 3. Oktober vorgestellt werden.

Bericht und Foto: Neue Westfälische, Ralph Meyer

(v. l.) Günter Krukenmeier, Michael Kesselmeier, Reinhold Brunnert, Ulrich Metzger, Ralf Dirks, Michael Berens, Peter Kesselmeier, Lothar Marxcord, Thomas Westhof und Hubert Böddeker

23.08.2016

Senneübung der Nachbarfeuerwehren aus drei Kreisen

Am Dienstagabend, den 23.08. trafen sich anliegenden Feuerwehren der Senne aus Augustdorf, Hövelhof und Schloß-Holte, um eine gemeinsame Übung durchzuführen.

Unter der Leitung von Ralf Husemann (Leiter Defence Fire & Rescue Service Sennelager) wurden bei der kreisübergreifende Orientierungsübung (Kreis Gütersloh, Kreis Lippe, Kreis Paderborn) 60 Einsatzkräfte mit 14 Feuerwehrfahrzeugen mit Allradantrieb und Spezialbereifung eingesetzt.

Nach der Einweisung in die Verfahrensgrundsätze des Truppenübungsplatzes, bekamen die Feuerwehren einzelne Einsatzaufträge mit den Schwerpunkten der Erkundung und Inbetriebnahme von Wasserentnahmestellen, der Orientierung im schwierigen Gelände, sowie die Wald-/Flächenbrandbekämpfung in der unwegsamen Senne.

Der Einsatzstellenfunk wurde durch den Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Hövelhof sichergestellt.

„Die in der Vergangenheit schwierige Funkkommunikation in der weitläufigen Senne ist durch den neuen Digitalfunk immer sichergestellt gewesen“, so der IuK Leiter Christian Fortmeier (Hövelhof).

Durch die jährlichen Übungen läuft die Zusammenarbeit der teilnehmenden Sennerianer und der englischen Feuerwehr hervorragend, so das Fazit der teilnehmenden Wehren.

 Foto und Bericht: Feuerwehr Hövelhof

Lageeinweisung der Einsatzkräfte durch Ralf Husmann

Inbetriebnahme eine Löschwasserbrunnen auf einer Schießbahn


31.07.2016

Hövelhofer Feuerwehrmann Thomas Wiethoff spendet Stammzellen

Hövelhof(WV). Ein Feuerwehrmann, der Leben rettet – das klingt erstmal nicht so ungewöhnlich. Thomas Wiethoff aus Hövelhof hat aber keine Menschen aus einem brennenden Haus geholt oder nach einem Unfall geholfen: Der 19-Jährige hat einem an Leukämie erkrankten jungen Mann aus Russland seine Stammzellen gespendet.
Erst vor eineinhalb Jahren hatte sich der Industriemechaniker im Rahmen eines Blutspendetermins, bei dem die Stefan-Morsch-Stiftung auch um neue mögliche Stammzellen- und Knochenmarkspender warb, typisieren lassen. So konnte er mit einem »Pieks« gleich zweimal helfen: als Blutspender und durch seine Registrierung in der Datei der Stefan-Morsch-Stiftung.

Vor etwa acht Wochen bekam er jetzt einen dringenden Anruf: »Dann musste alles ganz schnell gehen, dem jungen Mann in Russland ging es wohl schon sehr schlecht«, schildert Thomas Wiethoff im Gespräch mit dem WESTFÄLISCHEN VOLKSBLATT.
Dass er so bald nach der Typisierung die Gelegenheit bekommen würde, zu helfen, hat den Hövelhofer sehr überrascht: »Ich habe mich mit dem Thema befasst und weiß, dass es wirklich ein Glücksfall ist, wenn die genetischen Merkmale zweier Menschen so gut übereinstimmen, dass eine Übertragung möglich ist«, sagt er.

Der Ablauf der Stammzellspende – die Voruntersuchung, die Informationsgespräche, die fachliche und persönliche Betreuung durch die Stiftung, die Abnahme an sich und der weitere Weg »seiner« Stammzellen zum Empfänger – das hat den 19-Jährigen sehr interessiert: »Meine Familie und ich, wir haben nicht schlecht gestaunt, wie schnell alles nach dem entscheidenden Anruf abgelaufen ist.« Bei der heutzutage häufigsten Form der Spende, der so genannten peripheren Stammzellentnahme (Apherese), werden die Stammzellen aus dem venösen Blut herausgefiltert. Eine Narkose oder eine Operation sind nicht erforderlich.

Am Ende »war alles kein Ding« – nicht die Wartezeit während der Entnahme und auch nicht die Knochen- und Kopfschmerzen davor. Sie waren ausgelöst worden durch das Medikament, dass sich der Spender vorher spritzen musste, um seine Stammzellproduktion anzuregen. »Ich habe an den gleichaltrigen Krebspatienten in Russland gedacht, dem es sicher wesentlich schlechter geht als mir«, sagt Thomas Wiethoff. Und wenn man ein Menschenleben retten könne, dann seien die kleinen gesundheitlichen Nachwehen, die auch rasch wieder abklingen, leicht zu verschmerzen.
Drei Monate nach der Stammzellenspende hat der Hövelhofer die Möglichkeit, nachzufragen, wie es dem Empfänger inzwischen geht – und wenn der gleichaltrige Russe das auch möchte, ist zwei Jahre nach der Spende auch ein persönlicher Kontakt möglich. »Mich würde sehr interessieren, wie es dem Mann nach der Stammzellentransplatantion ergangen ist, und ich drücke die Daumen, dass er wieder ganz gesund wird«, sagt Thomas Wiethoff, den viele Hövelhofer nicht nur von der örtlichen Feuerwehr, sondern auch als Kicker des SC Espeln kennen. Er hofft nun, dass viele Menschen im Kreis Paderborn seinem Beispiel folgen und sich registiereren lassen.

Hier können Sie sich typisieren lassen
Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die älteste Stammzellenspenderdatei in Deutschland und bietet seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Sie vermittelt täglich neue Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei. Die Stiftung wirbt zum Beispiel bei Blutspendeterminen des DRK um neue Stammzellenspender, unter anderem auch am kommenden Mittwoch, 3. August, von 16.30 bis 20.30 Uhr in der Stadthalle Büren, Fürstenberger Straße 1a, oder am Dienstag, 27. September, von 16 bis 20.30 Uhr in der Delbrücker Realschule, Driftweg 6. 

Bericht: Westfälisches Volksblatt, von Meike Oblau


16.07.2016

Weitere Hochzeit bei der der Feuerwehr

Am 16. Juli 2016 heiratete unser Kamerad Sebastian Lienen seine langjährige Freundin Marina. 

Wir wünschen den Beiden alles Gute für die gemeinsame Zukunft!


21.05.2016

Hochzeiten Feuerwehr

Am gestrigen Samstag heiratete unsere Kameradin Nathalie ihren langjährigen Freund und Löschzugführer aus Ostenland Peter.

Ebenfalls heiratete vor ein paar Wochen unser Kamerad Thomas seine Freundin Janina.

Wir wünschen den beiden Paaren alles Gute für die gemeinsame Zukunft!


10.04.2016

Rettungspunkte

„Wo befinde ich mich eigentlich? Wanderer, Fahrradfahrer brauchen sich dieses im Notfall nicht mehr Fragen“ so Peter Kesselmeier, Leiter der Feuerwehr Hövelhof. Wanderwege in der Moosheide Hövelhofer Forst oder an den Radwegen der Sennegemeinde sind seit einigen Tagen besonders gekennzeichnet, damit schnelle Hilfe im Notfall geleistet werden kann. 

Andre Kipshagen, Sebastian Lienen und Tim Kesselmeier haben sich Ihren Heimatort einmal genau unter die Lupe genommen und begutachtet, wo es Punkte gibt, in denen Wanderer oder Radfahrer in eine Notsituation geraten können, ohne gleich eine genaue Angabe über den Standort zu machen. Dafür wurden sogenannte Rettungspunktschilder in bestimmten Abständen und an markanten Punkten aufgestellt.
Auf ihnen befindet sich eine kurze Buchstaben/Zahlenkombination, die man über den Notruf durchgeben kann. Anhand dieser Nummer kann der Leitstellendisponent, die genauen GPS-Daten des Standortes, an den Rettungsdienst oder die Feuerwehr übergeben und so zielgerichtet Hilfe entsendet werden. 
Sebastian Lienen erläutert: „Alle Teiche und Seen der Gemeinde sind ebenfalls mit den Rettungspunkten ausgestattet“.

Aktuell gibt es 65 Punkte die in der Rettungsleitstelle des Kreises Paderborn hinterlegt sind. Das System der Rettungspunkte wird kreisübergreifend eingesetzt. Bei dem Design der Schilder waren sich die beteiligten schnell einig, gut erkennbar und von jedem gleich verständlich, sollte es sein. Das weiße Kreuz auf grünen Hintergrund ist nach der DIN EN ISO 7010 ein Internationales Zeichen für Hilfe.
Bei der Anbringung der Schilder wird die Feuerwehr durch den Bau- und Servicebetrieb der Gemeinde Hövelhof unterstützt.


20.03.2016

Grundausbildung Modul 4

An 5 Samstagen im Februar und März beendeten 16 junge Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Delbrück und Hövelhof ihre Grundausbildung mit dem vierten und letzten Modul. Das vierte Modul beinhaltet die FwDV 3 - Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, Schwerpunkt des Lehrgangs ist die technische Hilfeleistung.
Zu Beginn des Lehrgangs wurde die Einsatzstellenorganisation, sowie Fahrzeug und Gerätekunde erklärt. Auf dem Übungsgelände der Feuerwehr Delbrück wurde praktische geschult und geübt. Die Handhabung der schweren hydraulischen Rettungsgeräte zur technischen Hilfe bei PKW Unfällen, sowie die verschiedenen Möglichkeiten des Heben und Ziehen von schweren Lasten, gehörten zu den Ausbildungsinhalten.
Nach dem schriftlichen und praktischen Prüfungsteil konnten die Lehrgansleiter Jens Fischer ( Delbrück) und Dirk Meier (Hövelhof) die Urkunden an die Teilnehmer aushändigen. Mit Guten bis sehr Guten Ergebnisse schlossen die jungen Kameradinnen und Kameraden ihre Ausbildung ab und sind nun bestens für den Einsatzdienst ausgebildet.


12.02.2016

Jahreshauptversammlung 2016

»Im vergangenen Jahr gab es ruhigere Phasen, aber es waren auch Tage dabei, an denen wir bis zu vier Mal ausrücken mussten«, machte Schriftführer Sebastian Lienen deutlich, dass 2015 für die Hövelhofer Feuerwehr sehr einsatzreich war. Insgesamt 357 Mal rückten die 109 Mitglieder aus. Einsatzdienst, Aus- und Weiterbildung, Brandwachen und viele weitere Dienste bescherten der Sennewehr über 23?500 Stunden.

Bei 55 Brandeinsätzen, 164 Hilfeleistungen, 45 Einsätzen des vorbeugenden Brandschutzes und 37 First-Responder-Einsätzen war das Fachwissen der Feuerwehrleute um Wehrführer Peter Kesselmeier gefordert. Unter den Hilfeleistungseinsätzen machten 106 Sturm- und Wasserschäden den Löwenanteil aus. Bei den Brandeinsätzen galt es neun Mal, Flächen- und Waldbrände zu bekämpfen. Auch in der Flüchtlingsunterkunft in Staumühle war die Hövelhofer Wehr aktiv. 20 Mal leisteten die Blauröcke hier Hilfe.
»Wir haben im vergangenen Jahr viel Engagement aufgebracht, um die Menschen zu schützen. Diese Maßnahmen zum Wohl der Bürger werden wir auch 2016 weiterentwickeln«, dankte Wehrführer Peter Kesselmeier seinen aktiven Kameraden für den aufopferungsvollen Dienst.

Als Beispiel führte der Jahresbericht von Sebastian Lienen die Arbeit der First Responder auf. Bei den 37 Einsätzen wurden 44 Personen notfallmedizinisch versorgt. »Im Schnitt konnten wir das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen von Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeug um 4,7 Minuten senken«, betonte der Schriftführer. Im Herbst begannen sieben Mitglieder der Feuerwehr einen 520 Stunden umfassenden Rettungssanitäterlehrgang an der DRK-Landesschule in Münster.

»In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung des Zusammenlebens im Frieden sehr bewusst geworden. Ein wichtiger Teil der inneren Sicherheit sind die Dienste der Feuerwehren«, dankte Bürgermeister Michael Berens in seinem Grußwort. »Jeder Hövelhofer Feuerwehrmann opfert im Schnitt pro Jahr einen kompletten Erholungsurlaub mit 30 Tagen. Der jüngste schwere Unfall auf der Autobahn hat gezeigt, wie wichtig die Tagesalarmbereitschaft ist. Das funktioniert nur, wenn man auch Arbeitsplätze vor Ort hat und die Arbeitgeber die Feuerwehr unterstützen«, betonte Berens und appellierte an die Landesregierung, von Planungen zu zentralen überregionalen Gewerbeflächen Abstand zu nehmen. »Ein Gewerbepark in Bad Wünnenberg hilft uns nicht weiter. Außerdem brauchen wir auch Baugebiete am Ort, in denen sich, wie im jüngsten Baugebiet, auch junge Feuerwehrleute ansiedeln«, gab sich Berens kämpferisch, um das hohe Einsatzniveau der Hövelhofer Wehr auch künftig zu unterstützen.
Hierzu kündigte Michael Berens Investitionen in Höhe von rund 750?000 Euro an. Eventuell schon im Herbst ist ein neues Einsatzleitfahrzeug verfügbar. »Wir brauchen das beste Material, um die hervorragenden Strategien der Wehrführung umzusetzen«, lobte Michael Berens die Wehrführung ausdrücklich.
»In den vergangenen Jahren ist nicht nur das Einsatzspektrum der Wehr gewachsen, auch die Zahl der aktiven Mitglieder hat erfreulicherweise enorm zugenommen. Die 1000 Quadratmeter des Gerätehaus sind zu klein«, so Berens. Um der Parkplatzproblematik, der beengten Fahrzeughalle sowie den in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen zu begegnen, möchte die Gemeinde eine 3000 Quadratmeter große Fläche neben dem Gerätehaus ankaufen. »In einem Fünf-Jahres-Plan könnten wir dann die Einsatzhalle verlagern, neue Gebäudestrukturen schaffen, die Sanitäranlagen modernisieren und auch ausreichend Parkplätze für die Feuerwehrleute zur Verfügung stellen«, sieht Berens die Planungen auf einem guten Weg. Die hohe Motivation der Hövelhofer Feuerwehrleute lobte Kreisbrandmeister Elmar Keuter.

Ernennungen und Beförderungen

Ein wichtiger Teil der Jahreshauptversammlung waren zahlreiche Ernennungen und Beförderungen. So wurde Max Rempe zum Leiter der Arbeitsgemeinschaft Atemschutz ernannt. Thomas Holzmann wurde nach Ablauf der Probezeit zum Leiter der First-Responder-Gruppe ernannt und Dr. Georg Schneider zum ärztlichen Leiter der First Responder. Für 35 Jahre aktiven Dienst wurde Hauptbrandmeister Reinhold Werner mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold des Landes NRW und Oberbrandmeister René Hentschel für 25 Dienstjahre mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Silber des Landes NRW ausgezeichnet. Zu Oberbrandmeistern wurden Marcel Hagel und Sebastian Lienen, zum Brandmeister Max Rempe befördert.

Neue Unterbrandmeister sind Konstantin Grotebrune und Thomas Dombrowski. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Cederic Trienens, Kevin Wiethoff und Lukas Eickmann ernannt. Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr wurden als Feuerwehrmänner Patrick Desel, Erik Schiermeyer, Daniel Wördemann, Leon Göke, Simon Spieker, Marcel Horenkamp und Jan Sindermann in die aktive Wehr übernommen. Ein Präsent erhielt Gerätewart Jörg Pott, der seit mehr als 20 Jahren mit vorbildlichem Einsatz die Fahrzeuge und Ausrüstung pflegt.

Bericht / Fotos: Westfalen-Blatt, Axel Langer